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Freitag, 18. August 2017

„Auge merkt sich unheimlich viel“

Porträt der Sozialpädagogin Miriam Winklmann, die zu hundert Prozent schwerbehindert ist

„Gottseidank ist das nur zweimal im Jahr notwendig“, stößt Miriam Winklmann voller Inbrunst aus. Die Sozialpädagogin betreut in der Niederlassung Schwandorf zwei Maßnahmen für über 30 Menschen, darunter viele mit gesundheitlichen oder anderen Einschränkungen. Diese leitet sie an, unterstützt und berät sie und manchmal muss sie auch jemanden aufgefangen. Zweimal jährlich erstellt sie über ihre Arbeit...

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Montag, 31. Juli 2017

Werkhof baut Mini-Stadt mit auf

Drei Wochen lang wuseln hunderte Kinder zwischen Amtsstuben, Post, Polizei und allem, was sonst zur Ministadt gehört, hin und her. In der städtischen Turnhalle Nord und auf den davorliegenden Sportplätzen haben Helfer und Werkhofmitarbeiter 14 Tage lang Mini-Regensburg aufgebaut. In den Ferien gestalten hier Kids zwischen acht und 14 Jahren das alltägliche Leben in einer Stadt wie Regensburg.

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Donnerstag, 27. Juli 2017

Aus Alt mach Neu - Jeans und Waschmaschinen verändern ihr Gesicht

Am erstmals veranstalteten Diakoniefest auf dem Neupfarrplatz beteiligte sich der Werkhof Regensburg mit zwei Ständen: Mitarbeitende aus der Niederlassung in Schwandorf fertigten aus – von Besuchern mitgebrachten - Jeanshosen Modetaschen und die Zerlege- und Wiederaufbereitungswerkstatt präsentierte Feuerstellen, die aus zerlegten Waschmaschinentrommeln angefertigt werden.

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Dienstag, 25. Juli 2017

Letzte Checks vor Schlüsselübergabe

Erich Müller, Verkaufsmanager für Nutzfahrzeuge, umrundete mit Werkhof-Chef Hans Seidl den 7,49 Tonner in der Lkw-Werkhalle der Fa. Göppl. Kritisch begutachteten sie jeden Schatten auf dem makellosen Lack, ob nicht doch Dreckspritzer oder ein Kratzer am Aufbau zu sehen sind. Ein Mitarbeiter polierte derweil einige Schlieren und Fingertapper mit einem Tuch weg.

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Mittwoch, 05. Juli 2017

Von der Zither bis zur Kaffeekanne

Jäger und Sammler – in den Gebrauchtwarenhäusern (GWH) des Werkhofs treffen sie täglich aufeinander. Die Augen zu Schlitzen verengt, pirschen sich die einen an ihre „Beute“ heran, nehmen sie fest in den Blick und schnappen zu, bevor es ein anderer tun kann. Andere schlendern scheinbar absichtslos durch die Gänge der ehemaligen Hengstenbergfabrik im Stadtosten. Mit geübten Augen werfen sie hier einen Blick in eine gut gefüllte Grabbelkiste, blättern dort durch einen Stapel alter Zeitschriften....

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Dienstag, 20. Juni 2017

Zugriff auf Elektroaltgeräte erleichtern!

Nachfolgender Artikel ist im Magazin „Forum Arbeit“ der BAG Arbeit e.V. erschienen, bei dem der Werkhof Mitglied ist. Wir bedanken uns für die Möglichkeit des Abdrucks.

Entsorgte Waschmaschinen, E-Geräte oder Monitore zu reparieren und wieder einer neuen Nutzung zuzuführen, schont die Umwelt und schafft Arbeitsplätze. Dieser auch Vorbereitung zur Wiederverwendung (kurz VzWv) genannte Behandlungsvorgang wird häufig von sozialen Wiederverwendungseinrichtungen in Kooperation mit kommunalen...

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Freitag, 02. Juni 2017

Neue Bude kommt an

Innerhalb weniger Minuten werden die Schlangen immer länger. Von allen Seiten laufen Schüler*innen auf die frisch eingelassene Holzbude mit der rot-weiß gestreiften Dachplane zu und stellen sich an. Hie und da mischt sich auch eine Lehrkraft darunter. Ohne zu drängeln rücken die jungen Leute Stück für Stück an die belegten Semmeln, Knusperstangen und süßen Teilchen heran, die „Frau Jobst“ in der Pause verkauft.

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Freitag, 26. Mai 2017

Werkhof dankt Spendern mit Bonuskarte für GWH

Viele wissen es längst, noch mehr aber sind immer noch ahnungslos. Beim Gebrauchtwarenhaus gibt es eine Bonuskarte. Wer etwas hergibt, das er selbst nicht mehr brauchen kann, und beim Gebrauchtwarenhaus abgibt, erhält eine solche Bonuskarte mit einem Stempel drin. Der besiegelt, dass Haushaltsgegenstände, Bücher, Kleinmöbel, Kleidung oder Schuhe, ein Musikinstrument oder ein Puppenzimmer abgegeben worden sind.

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Montag, 15. Mai 2017

Schweißen und Kontrolle zertifiziert

Wenn bei Johann Renner die Funken sprühen, ist er weder zornig noch hat er einen kreativen Schub – er schweißt. Als Werkstattleiter kommt der Schlossermeister zwar eher selten dazu, meist hantieren Mitarbeiter aus seinem Team mit den Schweißgeräten. Doch ab und an nimmt der passionierte Jäger noch ein Schutzglas und den Lichtbogenhandschweißer zur Hand und schweißt Werkstücke selbst. Häufig werden in seiner Werkstatt Zäune, Treppengeländer, Schutzgitter und Überdachungen hergestellt und bei...

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Montag, 08. Mai 2017

„Wollte nach ersten Monat wieder gehen…“

Inzwischen sind es über 30 Jahre geworden. Dabei wollte Malermeister Gerhard Pöppl schon nach dem ersten Monat beim Werkhof wieder gehen. Noch in der Probezeit, im September 1986. „Die Bezahlung war mir einfach zu schlecht“, bringt es der sportlich-schlanke Handwerker unverblümt auf den Punkt. Er blieb, wohl auch weil das Gehalt „ein bisschen aufgestockt“ wurde. Neben der Bezahlung, die natürlich immer besser ausfallen kann, nimmt für ihn Fairness einen großen Stellenwert ein – bis heute.

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