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Freitag, 22. Dezember 2017

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei….

Soziales Wirtschaften war noch nie so einfach wie 2017? Nein, das nicht. Aber die sozialen Unternehmen merken, dass die öffentlichen Budgets gefüllt sind und entsprechend bei fast allen entsprechenden Stellen, die mit Förderung benachteiligter Personen zu tun haben, keine Kürzungen bei Integrationsmaßnahmen und sonstigen Hilfen für soziale Betriebe eingetreten sind. Da hat uns erlaubt, in diesem Jahr 15 zusätzliche Arbeitsplätze für langzeitarbeitslose Personen anzubieten und einzurichten.

Auch gehen die Planungen für 2018  in die Richtung, den Anteil an schwerbehinderten Personen im Unternehmen auf bis zu 30 % zu erhöhen. Und das bei einer Arbeitslosenquote in Regensburg von
knapp 3 %? Na ja, wenn man alle Menschen, die in Maßnahmen, in Fortbildung, krank oder Arbeitsgelegenheiten wahrnehmen, hinzuzählt, erhöht sich diese Quote beträchtlich. Und gerade bei vielen langzeitarbeitslosen Menschen mit mehreren Handicaps erscheint die Aufnahme von Arbeit in regulären Betrieben mit regulären Anforderungen uneinlösbar. Umso wichtiger sind wir, die Beschäftigungseinrichtungen ohne Gewinnorientierung, die langfristig diesen Menschen eine Lebensperspektive anbieten, die nicht von öffentlichen Subventionen abhängt und ihnen ein würdevolles Leben führen lässt.
Wir hoffen, dass sich diese Einsicht nicht nur bei der Agentur für Arbeit sondern auch in der Politik durchsetzt, wobei die Lobby für diese Menschen im und vor dem Parlament in Berlin vergleichsweise gering ist. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Wir wünschen Ihnen besinnliche Weihnachtstage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und viele Wünsche, die in Erfüllung gehen.

Ihr

Hans Seidl