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Donnerstag, 31. Januar 2019

Landkreisbewohner sparen beim Werkhof

Zwanzig Prozent Rabatt bei einem Weinglas, für das nur 50 Cent fällig sind, sind nicht viel. Dafür kann sich ein Schüler heute nicht einmal mehr einen Kaugummi kaufen. Aber 20 Prozent auf ein Wohnzimmer mit guten gebrauchten Möbeln, da bleibt schon etwas im Geldbeutel übrig. Vor wenigen Tagen hat Hans Seidl, Chef des Inklusionsunternehmens Werkhof, den Vertrag zum LandkreisPass unterzeichnet.

Mit dieser Akzeptanzvereinbarung, wie der Vertrag genannt wird, können Landkreisbewohner im Gebrauchtwarenhaus und der Fahrradwerkstatt des Werkhofs vergünstigt einkaufen. Sie erhalten auf gebrauchte Artikel – vom Kinderzimmer bis zum Teppich, vom Frühjahrsmantel bis zur Kaffekanne und zum Secondhand-Rad – einen Nachlass von eben besagten 20 Prozent. Einzige Bedingung ist, dass sie sich zuvor beim Landratsamt, Sachgebiet Soziale Angelegenheiten, den neuen LandkreisPass besorgt haben.

Diesen erhalten seit Jahresbeginn Landkreisbewohner die Wohngeld, Grundsicherung, Hilfe zur Pflege, Kinderzuschlag oder andere Leistungen erhalten, insgesamt einfach ein geringes Einkommen haben. Die Voraussetzungen sind über das Landratsamt abruf- und einsehbar. Der Werkhof begrüßt diese Einigung, stellt er doch Landkreis- mit Stadtbewohnern gleich, die bereits bisher mit einem Sozialpass ein Fünftel günstiger einkaufen konnten.

Weitere Informatioen unter: www.landkreis-regensburg.de/UnserLandkreis/Aktuelles.aspx